Von den Medien im Vorfeld gehypt und von Steve Jobs gewohnt überheblich präsentiert will das Apple iPad unter anderem die mobile Nutzung des Internets revolutionieren.

Quelle: Apple

Eine Grundvoraussetzung dafür ist ein im iPad integriertes UMTS-Modem. Und genau da ist der Haken. Denn das Apple iPad komm nicht serienmäßig mit diesem Hardware-Feature: Das UMTS-Modem kostet einen zusätzlichen Aufpreis von  130 US-Dollar. Hier kommt noch hinzu, dass die ersten in Deutschland käuflichen iPad-Versionen ohne das begehrte UMTS-Modem auskommen müssen.

Mit UMTS-Modem ist das Apple iPad in der Lage, Daten über HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/s zu empfangen. Bisher sind hier jedoch von Software-Seite VoIP-Dienste ausgeschlossen. Apple begrenzt den Austausch hier lediglich auf Daten. Auf Festnetz und Mobil – Telefonie werden die zukünftigen Nutzer des Ipads aber verzichten müssen.

In naher Zukunft ist jedoch davon auszugehen, dass verschiedene Provider nach dem Unterschreiben eines Langzeitvertrages Subventionen auf die Geräte geben werden. Der österreichische Handy-Provider Drei hat zum Beispiel schon bekannt gegeben, dass er das iPad im Bundle, ähnlich wie seine Netbook-Angebot, in das Portfolio aufnehmen will.

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