Der Versuch, das erste Google-Handy ohne Vertriebspartner direkt dem Endkunden anzubieten, ist kläglich gescheitert.

Das von HTC gefertigte und von Google gebrandete Nexus One glänzte nicht durch außergewöhnliche Hardware oder besondere Innovationen. Das besondere am Nexus One war sein Vertriebsweg. Google wollte an den Zwischenhändlern vorbei direkt zum Kunden. Dieses Vorhaben war nicht von Erfolg gekrönt. Google zieht jetzt aus den mageren Absatzzahlen über ihren Online-Shop die Konsequenzen und überlässt den Retailern den Vertrieb des Nexus One.
In Europa bietet Vodafone das Google-Handy weiterhin vertragsfrei für 479,90 Euro an und ist laut Medienberichten über den Absatz sehr zufrieden. Auch in Korea können Kunden das Anfang des Jahres so gehypte Google-Handy über den Telekommunikationsanbieter KT erwerben. Jedoch hat der Suchmaschinengigant Google bisher keinen Vertriebspartner für die USA gefunden.
Dieser kleine Rückschlag ist für Google jedoch bei weitem kein Grund, die Mobilfunkambitionen ruhen zu lassen. Schließlich floriert ihr mobiles Open-Source-Betriebssystem Android derzeit wie kaum ein anderes. Und da Android eng mit vielen Google-Diensten verknüpft ist, bieten sich für Google jede Menge Möglichkeiten, über Werbeeinblendungen Geld zu verdienen.
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