Der wachstumsverwöhnte Handy-Markt spürt die allgemeine Wirtschaftskrise. Der weltweite Handy-Absatz ging im ersten Quartal 2009 um knapp neun Prozent auf 269 Millionen Geräte zurück, so lautet das Fazit der Erhebungen des Marktforschungsinstitutes Gartner. Großer Verlierer: Nokia (minus 2,9 auf 36,2 Prozent). Gewinner: Samsung mit über 50 Millionen verkauften Geräten (plus 4,7 auf 19,1 Prozent). Ebenfalls zu den Gewinnern gehörte die Smartphone Kategorie, deren Anteil von 11 auf 13,5 Prozent angestiegen ist.
Und dabei hat ganz besonders Apple zugelegt. Das „iPhone“ konnte den weltweiten Marktanteil im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres verdoppeln. Insgesamt wurden 3,9 Millionen Geräte abgesetzt, gegenüber 1,7 Millionen im Q1 des Jahres 2008. Somit kann Apple als Neueinsteiger in den Mobilfunkmarkt den dritten Platz unter den Smartphone Herstellern souverän behaupten, wenngleich der Platzhirsch in diesem Marktsegment, Nokia, mit einem Absatz von 14,9 Millionen Geräten fast viermal mehr Smartphones verkauft, als Apple. Nummer Zwei im weltweiten Ranking ist Research in Motion (RIM) mit einem Absatz von 7,2 Millionen “BlackBerry“ Smartphones.
Etwas abgeschlagen erscheint der taiwanesische Hersteller HTC mit 1,9 Millionen verkaufter High-End-Handys, wozu auch das Android Gerät „G1“ gehört. Betrachtet man die Verteilung der Betriebssysteme, dann dominiert die Symbian Plattform (Nokia), unter der fast jedes zweite Smartphone operiert. Das „BlackBerry“ OS von RIM hält ein Fünftel des Marktes, mit Abstand vom iPhone Apple OS (11 Prozent) gefolgt.
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