Besitzer eines iphones nutzen das Internet unterwegs viermal intensiver, als andere Handy-Kunden, so die Statistiken des Marktforschers für mobile Dienste, Comscore. Dieses Nutzerverhalten in Kombination mit einem iphone Handyvertrag wird womöglich zu einem Problem für den Provider AT&T, dem Exklusivanbieter für das iPhone in Amerika.

AT&T bietet, eine mobile Daten-Flatrate ohne Einschränkungen bei der herkömmlichen Internet-Nutzung. Da es sich bei vielen iPhone Apps um Internet-Anwendungen handelt, verbringen iPhone Besitzer in den USA rund ein Drittel ihrer Online-Zeit im Web. Dieses Drittel sei jedoch für knapp 70 Prozent des Datenvolumens verantwortlich. E-Mail habe zwar ebenfalls ein Drittel Anteil an der Online-Zeit, jedoch weniger als fünf Prozent am Datentransfer. Die Folge sei, so mutmaßt das Wall Street Journal, dass AT&T seine Netzinfrastruktur erweitern müsse, damit bei wachsenden iPhone Verkaufszahlen die Performance nicht spürbar nachlasse.

Derartige (unvorhergesehene) Investitionen würden jedoch bei tendenziell sinkenden Margen zu Lasten des Profits gehen. Derartige Probleme hat T-Mobile in Deutschland nicht, denn der angebliche Flatrate wird bei Überschreiten eines definierten Datentransfervolumens auf ISDN-Geschwindigkeit reduziert.

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